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Southco Mattec

Unternehmensprofil
• Standort: Warndon, Großbritannien
• Branche: Hersteller von Verschlusssystemen für die Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt und Medizinbranche
• Website: www.southco.com

"Bei der Berechnung der Kosten, die wir durch Einführung des Systems in Großbritannien erzielten konnten, kommen wir derzeit auf einen Nettogewinn von insgesamt 700.000 USDollar. Das ist eine ziemlich hohe Rendite für unsere Investition."
Tobi Parker, Produktionstechniker | Southco, Inc.

Southco ist ein internationaler Hersteller von Verschlusssystemen für eine Vielzahl von Branchen, darunter die Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt und Medizinbranche. Zu seinen Kunden zählen die führenden Unternehmen ihrer Branche, die für höchste Qualität und Zuverlässigkeit auf Southco vertrauen. Southco beschäftigt rund 2.000 Mitarbeiter in 20 Produktionsstätten und Verkaufsniederlassungen in den USA, Europa und China und setzt von jeher auf seinen bewährten technologieorientierten Ansatz. Die Produktionslenkung erfolgte jedoch bislang noch immer größtenteils durch Papierprozesse. Das heißt, dass die strengen Maßnahmen der Produktionslenkung mithilfe von manuellen Kontrollen und Listen zum Abhaken durchgeführt wurden.

Southco war sich zwar sicher, dass die Effizienz seiner Fertigungsprozesse und die Qualität seiner Produkte weltweit führend waren. Im Sinne der kontinuierlichen Verbesserung wollte das Unternehmen dennoch verschiedene automatisierte Systeme zur Prozesslenkung testen, um Qualität und Produktivität weiter zu steigern.

Prozess- und Fertigungslenkung

Das Unternehmen testete drei verschiedene Manufacturing Execution Systems (MES), bis es sich schließlich für ein Echtzeit-Prozess- und Fertigungslenkungssystem von Epicor entschied. "Anfangs wollten wir vor allem ein System für die Prozesslenkung", sagt Tony Ryder, Leiter für die Spritzgussfertigung bei Southco. Nachdem wir insgesamt drei Systeme getestet hatten, erkannten wir aber den deutlichen Vorteil der Epicor-Lösung, die die Prozess- und Fertigungslenkung in einer einzigen integrierten Software kombiniert, so dass wir nun von den Vorteilen beider Methoden profitieren. Die Entscheidung für Epicor lag also praktisch auf der Hand."

Southco führte das neue System zunächst in seiner Spritzgussfertigung in Großbritannien ein. Die Anwendung legte schnell die tatsächliche Effizienz der Fertigungsanlagen von Southco offen. Das Unternehmen war überrascht, als es feststellte, dass seine Gesamtanlageneffektivität (GAE) gerade einmal 52% betrug und damit weit unterhalb des angestrebten Ziels und auch deutlich unterhalb der Werte lag, die im Rahmen der manuellen Lenkungsprozesse gemessen wurden.

"Wir konnten schnell sehen, wo die Probleme lagen", sagt Ryder. "Zum Beispiel fanden wir heraus, dass ein großes Problem in Farbverunreinigungen bestand. Tatsächlich war dieses Problem so groß, dass es die Investition in ein komplett neues Trichtersystem rechtfertigte, das dafür sorgt, dass der Fertigungsprozess absolut sauber abläuft."

Ein einziger Tropfen der falschen Farbe kann nämlich zur Folge haben, dass der Verschluss für das Handschuhfachs eines Autos nicht genau den Vorgaben des Herstellers entspreche und ein gesamtes Los somit wertlos sei, erklärt er.

0% Ausschuss

"Dank Epicor Mattec MES profitieren wir nun von einer Transparenz, die uns vorher schlichtweg fehlte", sagt Ryder weiter. "Unsere Qualitätskontrolle war zwar immer gut. Was uns jedoch fehlte, war die statistische Prozesslenkung. Jetzt sind wir in der Lage, kritische Daten wie Temperatur und Druck zu überwachen und unseren Fertigungsprozess flexibel anzupassen, so dass jedes produzierte Teil gut wird. Mit dem neuen System erzielen wir eine hohe Ausbeute und absolute Einheitlichkeit."

Ryder räumt ein, dass Southco den Umfang der potenziellen Nutzen der Software unterschätzt hatte. Vor Einführung des Systems belief sich der interne Ausschuss des Unternehmens zum Teil auf 15.000 bis 16.000 parts per million (ppm) - und einige der Ursachen dafür blieben wegen der manuellen Systeme unentdeckt. Innerhalb von nur vier Monaten nach Einführung von Epicor Mattec MES ging diese Zahl um das Vierfache zurück. Inzwischen kann Southco mehrere Monate hintereinander mit 0 ppm Ausschuss vorweisen.

Das bedeutet auch, dass das Unternehmen nun viel besser nachweisen kann, wenn Produktionsfehler auf das gelieferte Rohmaterial zurückzuführen sind. Ryder dazu: "Wir sind jetzt in der Lage, die eigentlichen Ursachen von Fehlern sehr schnell und sicher feststellen. Auf diese Weise können wir Kosten und Rufschädigung durch die Lieferung fehlerhafter Teile an unsere Kunden vermeiden und Schadensbehebung von unseren Lieferanten fordern, da wir nun beweisen können, dass nicht unsere Prozesse für die Mängel verantwortlich sind."

Rendite

Die Rendite, die das Unternehmen durch seine Investition erzielen konnte, ist erheblich. "Bei der Berechnung der Kosten, die wir durch Einführung des Systems in Großbritannien bislang einsparen konnten, kommen wir derzeit auf einen Nettogewinn in Höhe von 700.000 US-Dollar", sagt Tobi Parker, Produktionstechniker bei Southco. "Das ist eine ziemlich hohe Rendite für unsere Investition."

Da die tatsächliche Gesamtanlageneffizienz (GAE) jetzt bei knapp 85% liegt, kann Southco mit den vorhandenen Maschinen so viel produzieren, dass fünf Spritzgussmaschinen ersatzlos abgeschafft werden konnten. "Wir waren kurz davor, zwei neue Maschinen anzuschaffen - mit Kosten von jeweils rund 80.000 US-Dollar. Bis wir feststellten, dass wir diese Maschinen gar nicht brauchten. Stattdessen konnten wir im Werk sogar Platz für eine neue Fertigungsstraße schaffen", berichtet Parker. "Das verdanken wir der Tatsache, nun einen genauen Überblick über alle Prozesse zu haben, so dass wir unsere Ausbeute und Produktivität maximieren können."

"Unser Ziel als Unternehmen ist es, unseren Kunden stets den bestmöglichen Service zu bieten. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen wir jedoch auch möglichst schlank produzieren", sagt Parker weiter. "Epicor hat uns hierbei sehr geholfen, indem die Qualität unseres Betriebs erheblich gesteigert und zugleich die Verluste und unnötige Kosten gesenkt wurden."

Southco ist so zufrieden mit seiner Produktion und seinen Prozesse, dass der Hersteller regelmäßig Kunden zu Werksbesichtigungen einlädt. "Unsere Kunden sind begeistert von unseren Systemen", sagt Parker. "Ein Kunde gab uns in seinem Audit sogar ein Rating von 99%  wegen der Prozesslenkungssysteme, über die wir verfügen."

ERP-Integration

Der Einsatz der Epicor-Software in Großbritannien ist so erfolgreich, dass Southco das System nun auch in seinen Standorten in den USA und China eingeführt hat. Langfristig möchte Southco es nicht nur im Bereich der Spritzgussfertigung, sondern auch in der Produktmontage einsetzen. Darüber hinaus arbeitet Southco gemeinsam mit Epicor an der Integration des Systems in eine neue Enterprise-Resource-Planning- Software von SAP, die das Unternehmen derzeit international an seinen Standorten einführt.

"Durch die Verbindung des Epicor-Systems in der Fertigung mit der SAP-Anwendung im Back Office können wir auch die noch verbliebenen Papierprozesse abschaffen", erklärt Parker. "Epicor wird Arbeitsaufträge von SAP erhalten und die Fertigungsberichte direkt an das Planungsbüro senden." Parker weiter: "Außerdem senden wir unsere technischen Dokumente aus unserem zentralen, zugangsbeschränkten System direkt an das Mattec MES, so dass aktuelle Änderungen und Anweisungen jederzeit für die Maschinenführer verfügbar sind, die in der Fertigung an den Epicor- Bedienpulten stehen. Auf diese Weise können wir sichergehen, dass alle Prozesse richtig eingestellt sind."

Die Senkung des Papierbedarfs ist enorm. "In denjenigen Bereichen, in denen wir das Epicor-System einsetzen, konnten wir unsere Papierprozesse zu 100% abschaffen", stellt Parker fest. "Das fördert nicht nur die Genauigkeit, sondern auch die Effizienz, und unterstützt uns bei unserem Ziel, mehr Verantwortung für den Schutz der Umwelt zu übernehmen."

Über die Beziehung zwischen Epicor und Southco sagt Parker: "Das ist vielmehr eine Partnerschaft als eine gewöhnliche Geschäftsbeziehungen. Wir arbeiten sehr eng zusammen, um die Software weiterzuentwickeln und an unsere sich verändernden Anforderungen anzupassen - was für uns natürlich sehr wichtig ist. Das System ist zwar fantastisch, aber letzten Endes nicht mehr als ein Instrument, dessen Erfolg davon abhängt, ob das System im gesamten Unternehmen auch angenommen wird. Und um diese Akzeptanz zu erreichen, hat Epicor uns nach Kräften unterstützt."

Über Epicor

Epicor ist ein weltweit führender ERP-Anbieter für mittelständische bis große Fertigungs- und Handelsunternehmen sowie Dienstleister. Seit über 40 Jahren inspiriert Epicor mehr als 20.000 Kunden in 150 Ländern. Mit Epicor Softwarelösungen für Enterprise Resource Planning (ERP), Supply Chain Management (SCM), Manufacturing Execution System (MES) und Human Capital Management (HCM) können Unternehmen eine höhere Effizienz und Wirtschaftlichkeit erzielen. Bekannt für seine Innovationskraft und Branchenerfahrung übernimmt Epicor als zentraler Ansprechpartner die Verantwortung, die regionale und global agierende Unternehmen erfordern. Neben der deutschen Niederlassung in Frankfurt am Main sowie dem Hauptsitz in Austin/Texas in den USA ist Epicor mit mehr als 60 Filialen und Büros rund um den Globus vertreten. Aktuelle Neuigkeiten zu ERP finden Sie auf www.epicor.de



Success Highlights:

Ausgangslage

• Einführung eines MES zur präzisen LiveÜberwachung von Maschinen, Fertigung und Ausschuss

Lösung

• Epicor Mattec MES, Manufacturing Execution System und Echtzeit- Produktionsüberwachungssystem

 

Nutzen

• Kostennachweis für ein neues Trichtersystem zur Gewährleistung eines absolut sauberen Prozesses
• Ausschusssenkung auf 0 ppm
• Gesamtanlageneffektivität (GAE) von 85%
• Senkung des Papierverbrauchs um 100%

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