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 Martin Yale International - Success Story

Company Facts:
  • Standort: Markdorf, Deutschland
  • Branche: Hersteller von Büromaschinen

“Die Transparenz entlang der Wertschöpfungskette und aktive Unterstützung durch Epicor ERP führen zu einer deutlich höheren Produktivität, die es sehr viel einfacher macht, Anforderungen wie Liefertermintreue und schlanke Lagerhaltung zu realisieren.”

Marko Dietenberger, Vice President Operations | Martin Yale International

Epicor unterstützt Martin Yale bei der Verbesserung seiner globalen Produktivität

Martin Yale International, unter anderem bekannt für seine Datenshredder-Großanlagen, ist ein auf Wachstum ausgerichtetes Unternehmen mit weltweit über 150 Vertriebspartnern. Seine Lösungen für datenschutzgerechte Informationsvernichtung sowie für Print Finishing richten sich sowohl an professionelle Anwender als auch an private Endverbraucher. Zum Produktspektrum gehören nicht nur Aktenvernichter für klassische Informationsmaterialien wie Ausdrucke, Computerlisten oder sogar vollständige Ordner, sondern auch Maschinen zur Vernichtung von Daten auf digitalen Trägern wie CDs, Disketten, Festplatten und Halbleitermedien.
 
Martin Yale International ist Teil der Martin Yale Gruppe und damit ein Standbein des Geschäftsbereichs “Bürogeräte und graphische Produkte” innerhalb des Mutterkonzerns Escalade Inc. Die Gruppe ist NASDAQ-gelistet mit Hauptsitz in Evansville, Indiana, USA. Am deutschen Standort von Martin Yale International im badischen Markdorf und den sieben Tochterunternehmen sind insgesamt 159 Mitarbeiter beschäftigt.
 
Aufgrund der globalen Marktpräsenz ist für Martin Yale die Harmonisierung der internationalen Produktionssteuerung mit schlanker Lagerhaltung und hoher Liefertreue ein wesentliches Kriterium für die Positionierung im Wettbewerbsmarkt. Die Optimierung der globalen Beschaffung und Logistik gehört zu den zentralen Aspekten der Gesamtwirtschaftlichkeit. Allerdings ließ die bestehende heterogene IT-Systemlandschaft keine Standort-übergreifende Prozesssteuerung zu, Planungen und strategische Entscheidungen über nationale Grenzen hinaus wurden von der IT nicht unterstützt.
 
ERP mit internationalem Finanzwesen
 
Martin Yale begann in der US-amerikanischen Zentrale mit der Konsolidierung seiner Unternehmensprozesse. Nach unzureichenden Ergebnissen mit IBM- und Oracle-Plattformen fiel die Entscheidung auf Epicor ERP als weltweit zentrales System für Enterprise Ressource Planning und Produktionsmanagement. Ein wichtiges Kriterium dafür war, dass über die Epicor ERP-Funktionen für Finanz- und Berichtswesen auch ein automatisiertes Daten- und Informationsmanagement ermöglicht wurde, das die Compliance-Anforderungen des in den USA börsennotierten Mutter-Unternehmens erfüllt.
 
Nach der erfolgreichen Epicor ERP-Einführung in den USA startete Anfang 2011 das Konsolidierungsprojekt in Deutschland und Frankreich. Dabei wurden alle bestehenden Einzelanwendungen durch Epicor ERP abgelöst, die für Martin Yale als industrielles, exportorientiertes Fertigungsunternehmen wesentlich sind – etwa Engineering-Lösungen und Produktionsmanagement, Einkauf und Zulieferermanagement, Produkt Life Cycle Management, Bestellwesen, Auftragsabwicklung und Logistik, Forecasting und Absatzplanung bis hin zu Kundenmanagement, Finanz- und Berichtswesen. Nach nur 15 Monaten Implementierungszeit ging Epicor ERP im Juli 2012 in Deutschland und Frankreich in Betrieb.
 
Präzise Planung anhand von Leistungskennzahlen
 
„Mit Epicor ERP stellen wir unseren internationalen Standorten auf sehr effiziente Weise die individuell erforderlichen Funktionen zur Verfügung. Gleichzeitig schaffen wir ein übergreifendes Managementsystem für das weltweite Gesamtunternehmen mit zentraler Datenbank und integrierten Prozessen“, sagt Marko Dietenberger, Vice President Operations bei Martin Yale und verantwortlich für die ERP-Implementierung in Deutschland. „Das einheitliche System schafft einen Überblick über die gesamte Wertschöpfungskette, wodurch wir sehr viel schneller und zielgerichteter Prozesse abstimmen und präziser vorausplanen können.“
 
Ein großes Thema bei der Auswahl von Epicor ERP waren die Funktionen für Business Process Management. „Schnell auf Leistungskennzahlen zugreifen zu können, Management-Berichte mit Echtzeit-Informationen ad-hoc zu erstellen und über rollenbasierte Dashboards den Überblick zu behalten ist für die vorausschauende Unternehmenssteuerung entscheidend“, erzählt Dietenberger.
 
“Zudem wurde Business Activity Query, kurz BAQ, weltweit im System integriert, wodurch Anwender auf sehr einfache Weise Datenbankabfragen erstellen können.”
 
Die Datenbereinigung und -konvertierung war für Martin Yale eine der wichtigsten Projektphasen. „Es gibt einige kritische Auswahlkriterien für strategische Softwarelösungen wie ERP. Dazu zählt aus unserer Erfahrung eindeutig, dass die Tools und Templates des ERP-Anbieters es auf effiziente Weise ermöglichen, alle Unternehmensdaten zu bereinigen und absolut fehlerfrei zu überführen“, sagt Dietenberger. „Mit Epicor verfügen wir nun über ein international konsistentes Masterdaten-Management, wodurch wir Systembrüche vermeiden und manuelle Vorgänge minimieren.“
 
Für die Rolle von ERP als Management-Instrument ist zudem die mobile Nutzung nicht zu unterschätzen. „VPN-Verbindungen sowie eine transparente Rechtevergabe für Einzelne oder Gruppen sorgen für die nötige Sicherheit und Flexibilität, um dem Management und den Vertriebsmitarbeitern unterwegs die gleiche ERP-Unterstützung zu gewährleisten wie im Unternehmen vor Ort“, sagt Wolfgang Verheyen, Senior Director Consulting Central & Eastern Europe, bei Epicor.
 
Aktive IT-Unterstützung erhöht Produktivität
 
Kostensenkungen durch Epicor ERP beginnen bereits mit der vereinfachten Systempflege und -anpassung aufgrund der Service-orientierten Software-Architektur. Für Martin Yale stehen die Vorteile durch das vereinheitlichte und automatisierte Berichtswesen über die Standorte und Ländergrenzen hinweg im Vordergrund. Damit können sich die Mitarbeiter auf allen Ebenen gezielter auf das Wesentliche konzentrieren, da Epicor ERP automatisch kritische Werte signalisiert. Hier beweist sich plakativ der Unterschied zwischen modernen, aktiven Systemen und veralteten passiven Lösungen. „Epicor ERP zeigt anhand individuell definierter Kennzahlen automatisch Engpässe oder Ausnahmen an – beispielsweise aus dem Materiallager, aus der Fertigung oder von den Zulieferern. So können Mitarbeiter sofort handeln und Alternativlösungen entwickeln“, erklärt Dietenberger. „Manuelle Suchen gehören der Vergangenheit an – die Transparenz entlang der Wertschöpfungskette und aktive Unterstützung durch Epicor ERP führen zu einer deutlich höheren Produktivität, die es sehr viel einfacher macht, Anforderungen wie Liefertermintreue und schlanke Lagerhaltung zu realisieren.”
 
Die Service-orientierte Softwarearchitektur (SOA) erleichtert für Martin Yale die Integration von Drittanwendungen sowie die Einbindung von Dienstleistern. „In Deutschland mussten wir beispielweise das Zollabwicklungssystem ATLAS und Intrastat für die Meldepflicht zu Warenbewegungen in der EU integrieren“, so Dietenberger. „Wir haben dies über Service Connect umgesetzt – eine in Epicor ERP vorgefertigte Schnittstelle, die es erlaubt, ohne Code-Änderungen externe Softwarelösungen in die ERPProzesse einzubinden.“ Auf dem gleichen Weg hat Martin Yale seinen externen Dienstleister für Kommissionierung und Lagerung von Fertigwaren direkt in seine Workflows eingebunden. Dadurch können die Prozesse mit dem Logistik-Dienstleister jederzeit rein durch Konfiguration geändert und angepasst werden.

“Im Vergleich zur Situation vorher mit den veralteten Insellösungen sind die Verbesserungen mit Epicor ERP enorm. Wir sind nun in der Lage, Zusammenhänge über alle Unternehmensbereiche und internationalen Standorte auf einfache Weise aufzuzeigen, Optimierungspotenziale zu identifizieren und auch umzusetzen.”
Marko Dietenberger, Vice President Operations
Big-Bang ERP-Einführung
 
“Obwohl es im Management für Spannungen sorgte, war für uns eine ‚Big-Bang-Einführung’ der effizienteste Weg“, sagt Dietenberger. „Ein Parallelbetrieb des alten Systems mit dem neuen ERP wäre für die IT-Abteilung und die Anwender extrem belastend gewesen und hätte schnell zu inkonsistenten Daten geführt. Zumal ein Parallelbetrieb auch nicht garantiert, dass die Umstellung am Ende fehlerfrei verläuft. Der harte Wechsel zur neuen Lösung von einem Tag auf den anderen gelingt, wenn das externe IT-Team mit der Inhouse-IT und den Fachabteilungen Hand in Hand zusammenarbeitet und offen kommuniziert. Wir haben mit dem Big-Bang-Ansatz sehr gute Erfahrungen gemacht – der Übergang verlief reibungslos ohne auch nur einen Tag Produktionsausfall oder Störungen im Betrieb.”
 
“Im Vergleich zur Situation vorher mit den veralteten Insellösungen sind die Verbesserungen mit Epicor ERP enorm“, zieht Dietenberger sein Fazit. „Wir sind nun in der Lage, Zusammenhänge über alle Unternehmensbereiche und internationalen Standorte auf einfache Weise aufzuzeigen, Optimierungspotenziale zu identifizieren und auch umzusetzen. Nach der Inbetriebnahme von Epicor ERP im Juli 2012 werden wir im Herbst 2013 ein Release-Update vornehmen.”
 
Über Epicor
 
Epicor ist ein weltweit führender ERP-Anbieter für mittelständische sowie große Fertigungs- und Handelsunternehmen. Seit über 40 Jahren inspiriert Epicor mehr als 20.000 Kunden in 150 Ländern. Mit Epicor Softwarelösungen für Enterprise Resource Planning (ERP), Supply Chain Management (SCM) und Human Capital Management (HCM) können Unternehmen eine höhere Effizienz und Wirtschaftlichkeit erzielen. Bekannt für seine Innovationskraft und Branchenerfahrung übernimmt Epicor als zentraler Ansprechpartner die Verantwortung, die regionale und global agierende Unternehmen erfordern. Neben der deutschen Niederlassung in Frankfurt am Main sowie den beiden Hauptsitzen in den USA ist Epicor mit mehr als 60 Filialen und Büros rund um den Globus vertreten. Mehr zu Epicor finden Sie unter www.epicor.de.



Success Highlights:

Ausgangslage

  • Weltweite Harmonisierung der
    Unternehmensdaten, Geschäfts- und
    Produktionsprozesse
  • Ablösung sämtlicher bestehender
    Unternehmensanwendungen nach dem Big-
    Bang-Konzept
  • Zentrale ERP-Lösung zur Unternehmens- und
    Produktionssteuerung an den Standorten in
    Deutschland, Frankreich und den USA

Lösung

  • Epicor ERP

Vorteile

  • Integration der Geschäftsprozesse vom
    Bestelleingang über die Produktion und Logistik
    bis hin zum Kunden- und Finanzmanagement
  • Business Process Management anhand von
    Leistungskennzahlen
  • Vereinfachte Implementierung und individuelle
    Anpassungen durch Service-orientierte
    Architektur (SOA)
  • Einheitliches System für die globale
    wertschöpfungskette einschließlich Finanzwesen
  • International durchgängiges Masterdaten-
    Management​



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